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Online Kredit – Wie funktioniert das?



In Deutschland sind mehr als 200 in- und ausländische Finanzinstitute tätig. Zu den beliebtesten Produkten der Banken gehören Kredite für Privatpersonen. Die meisten Banken bieten dieses Finanzprodukt nicht nur in ihren Filialen, sondern auch im Internet an. Nicht wenige Anbieter, beispielsweise Direktbanken, sind sogar ausschließlich im Internet tätig.

Wie beantragt man einen Online Kredit?

Das ist im Grunde genommen ganz einfach. Am besten beginnt man auf einer Webseite, die die verschiedenen Anbieter auflistet. Dort können die Konditionen untereinander verglichen werden. Das lohnt sich besonders bei Krediten mit einer größeren Darlehenssumme und längerer Laufzeit, weil man durch die Wahl des günstigsten Anbieters mehrstellige Summen sparen kann. Hat man sich für ein ein bestimmtes Angebot entschieden, wird man durch das Klicken auf einen Link zur Website des Anbieters weitergeleitet. Dort erscheint in der Regel ein Formular, das man online ausfüllen muss. Neben Angaben zur Person gehören dazu auch Informationen über die ausgeübte Tätigkeit, das monatliche Einkommen und bestehende finanzielle Verpflichtungen. Aufgrund dieser Angaben prüft das Kreditinstitut die Bonität (Kreditwürdigkeit) des Antragstellers. Viele Banken versprechen eine Entscheidung über den Kreditantrag innerhalb von Minuten oder Stunden. Dabei muss man jedoch bedenken, dass eine Zusage nur vorläufig ist. Die Angaben des Antragstellers werden auf jeden Fall überprüft. Dazu müssen die erforderlichen Unterlagen entweder per Post eingesandt oder bei der nächsten Filiale der Bank vorgelegt werden. Benötigt werden:
– Kopie des Personalausweises
– die letzten 2 oder 3 Gehaltsabrechnungen im Original
– mitunter auch aktueller Kontoauszug

Verläuft die Überprüfung erfolgreich, bekommt der Antragsteller die Nachricht, dass sein Darlehensantrag genehmigt worden ist. Erst das ist eine verbindliche Zusage. Meist erfolgt die Antwort des Kreditinstituts per Post. Dem Schreiben liegt ein Formular zum PostIdent-Verfahren bei. Bei dieser Prozedur muss sich der Antragsteller am Schalter eines Postamts gegenüber dem Angestellten mit seinem Ausweis identifizieren. Der Angestellte bestätigt mit seiner Unterschrift, dass es sich bei der Person wirklich um den Antragsteller handelt. Das Schreiben wird an das Kreditinstitut geschickt, das daraufhin die Auszahlung des Geldes auf das angegebene Konto veranlasst. Das gesamte Verfahren dauert ungefähr 6 bis 10 Tage, von der Antragstellung bis zur Überweisung der Darlehenssumme.

Worauf man achten sollte

Die Vergabe eines Kredits ist an bestimmte Bedingungen geknüpft. Der Antragsteller muss beispielsweise über ein genügend hohes Einkommen verfügen. Bei Ledigen kann man von einem Minimum von 1.100 Euro netto pro Monat ausgehen. Bezüge aus Sozialleistungen (ALG I und II, Kindergeld, Wohngeld usw.) zählen nicht als Einkommen, wohl aber neben Lohn oder Gehalt Unterhaltszahlungen. Der Antragsteller muss beim selben Arbeitgeber schon mindestens ein Jahr ununterbrochen beschäftigt sein und der Arbeitsvertrag muss unbefristet sein. Ruft der Kreditgeber Informationen bei der Schufa über den Antragsteller ab, dürfen dort keine schwerwiegende negativen Einträge vorliegen.
Sollten diese Bedingungen nicht erfüllt werden, nützt es nichts, einen Kreditantrag nach dem anderen zu stellen, weil so gut wie alle Banken dieselben Kriterien zugrunde legen. Vielmehr sollte man sich dann nach alternativen Möglichkeiten für ein Darlehen (private Geldgeber, schufafreies Darlehen) umsehen.


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